Wichtige Erkenntnisse
- Entdecken Sie Technologien, die Zahlungsdaten schützen und das Betrugsrisiko reduzieren.
- Erfahren Sie, wie sich die Haftung bei Präsenz- und Online-Transaktionen verlagert.
- Informieren Sie sich über PCI-DSS-Anforderungen, Best Practices und zukünftige Trends in der Payment-Sicherheit.
Payment-Sicherheit umfasst sämtliche Maßnahmen, die verhindern, dass eine Transaktion und die zugehörigen Daten abgefangen oder von Unbefugten verwendet werden. Sie ist wichtiger denn je, da die weltweiten Schäden durch Card-not-present-Betrug in diesem Jahr voraussichtlich 24 Milliarden Euro erreichen werden.
Zusammen mit der Zunahme KI-gestützter Angriffe und strengeren Compliance-Vorgaben bedeutet dies: Händler, die bei der Absicherung ihrer Payment-Prozesse zurückbleiben, setzen sich und ihre Kunden Betrug, hohen regulatorischen Bußgeldern und einem Verlust des Markenvertrauens aus.
Dieser Artikel erklärt alles, was Sie als Händler über Payment-Sicherheit wissen müssen: was sie ist, wie sie funktioniert, welche Best-Practices gelten und wie Sie einen sicheren Payment-Anbieter auswählen.
Was ist Payment-Sicherheit?
Payment-Sicherheit umfasst Technologien, Prozesse und Standards, die Transaktionen und Zahlungsdaten vor Betrug, Abfangen und unbefugter Nutzung schützen. Der Oberbegriff deckt Elemente wie Verschlüsselung, Tokenisierung, Authentifizierung, Betrugsprävention und regulatorische Compliance in Umgebungen mit und ohne physisch vorliegende Karte ab.
Payment-Sicherheit ist für den Schutz von Karteninhaberdaten unerlässlich. Sie ist zugleich ein zentrales Geschäftsthema für Händler, die haftbar gemacht werden können, wenn Zahlungsinformationen eines Kunden während einer Transaktion offengelegt werden. Sichere Payments schützen Händler insbesondere vor Haftungsrisiken im Zusammenhang mit Chargebacks, regulatorischer Exponierung und dem allgemeinen Markenrisiko.
Im Jahr 2026 steht bei der Payment-Sicherheit mehr auf dem Spiel als je zuvor. Online-Betrug nimmt weiter zu und KI-gestützte Angriffe sind schwieriger zu erkennen. Händler, die Payment-Sicherheit nachrangig behandeln, müssen mit mehr Chargebacks, Bußgeldern wegen Nichteinhaltung von Vorschriften und Reputationsschäden rechnen, deren Behebung Jahre dauern kann.
So funktioniert Payment-Sicherheit
Um Payment-Sicherheit zu verstehen, müssen Sie wissen, wer an Transaktionen beteiligt ist und wann es bei einer Sicherheitsverletzung zu einer Haftungsverlagerung kommt.
Die wichtigsten Beteiligten der Payment-Sicherheit
An jeder Kartentransaktion sind fünf Parteien beteiligt:
- Karteninhaber – Die Person, die den Kauf tätigt. Ihre Daten müssen geschützt werden, und sie ist besonders betroffen, wenn während einer Transaktion oder bei einer Datenschutzverletzung etwas schiefgeht.
- Händler – Das Unternehmen, das Payments akzeptiert. Händler sind dafür verantwortlich, Kartendaten in ihrer Umgebung sicher zu verarbeiten, und haften für Sicherheitsverletzungen innerhalb dieser Umgebung.
- Acquirer – Die Bank oder der Zahlungsabwickler, die beziehungsweise der Transaktionen im Auftrag des Händlers verarbeitet. Der Acquirer leitet die Transaktion an das Kartennetzwerk weiter und schreibt den Betrag dem Händlerkonto gut.
- Issuer – Die Bank, die dem Karteninhaber die Karte ausgestellt hat. Sie genehmigt oder lehnt Transaktionen auf Grundlage verfügbarer Mittel, der Risikobewertung und der Kundenauthentifizierung ab.
Kartennetzwerk oder Kartensystem – Visa, Mastercard, Amex, Discover und weitere. Kartennetzwerke legen die Regeln fest, die alle Beteiligten befolgen müssen. Dazu gehören Sicherheitsstandards, Haftungsverlagerungen und Authentifizierungsanforderungen.
Wenn Sie Fragen zum PCI-Geltungsbereich Ihres Unternehmens haben.
Risiko und Haftung bei sicheren Payments
Wenn bei einer Transaktion etwas schiefgeht, lautet die wichtigste Frage: Wer haftet? Die Haftung liegt jedoch nicht immer bei derselben Partei. Sie verlagert sich je nach Transaktionsart und den eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen.
Bei Card-present-Transaktionen verlagert die EMV-Chiptechnologie die Haftung auf die Partei, die nicht die sicherste Technologie eingeführt hat. Akzeptiert ein Händler beispielsweise eine Chipkarte an einem Magnetstreifenterminal und stellt sich die Transaktion als betrügerisch heraus, haftet der Händler.
Card-not-present-Transaktionen können komplexer sein. Bei korrekter Implementierung verlagert die 3-D-Secure-Authentifizierung die Haftung für betrügerische Chargebacks vom Händler auf den Issuer. Händler ohne 3DS tragen dagegen in der Regel die Haftung.
Das Haftungsrisiko eines Händlers hängt grundsätzlich von den eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen ab. Tokenisierung, Verschlüsselung und starke Kundenauthentifizierung beeinflussen dieses Risiko ebenso wie der Compliance-Aufwand zur Einhaltung regulatorischer Rahmenwerke wie PCI DSS und PSD2.
Einfach ausgedrückt: Je besser die Payment-Sicherheit eines Händlers ist, desto geringer ist sein Haftungsrisiko.
Der Payment-Security-Stack
Payment-Sicherheit besteht nicht aus einem einzelnen Element, sondern aus mehreren Protokollen, die gemeinsam einen robusten Schutz für Transaktionen schaffen. Dazu gehören:
- Verschlüsselung – Sie verschlüsselt Kartendaten, sodass diese weder während der Übertragung noch im gespeicherten Zustand gelesen werden können, falls sie abgefangen werden. Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung (P2PE) bietet bei Card-present-Transaktionen den stärksten Schutz.
- Tokenisierung – Sie ersetzt Kartendaten durch ein Token, also eine zufällige Zeichenfolge ohne Wert außerhalb ihres vorgesehenen Verwendungszwecks. Mit Tokens lassen sich Transaktionen abschließen, ohne die primäre Kontonummer (PAN) oder andere Zahlungsinformationen des Kunden offenzulegen. Es gibt verschiedene Token-Arten, und die Token-Speicherung ist für die Payment-Sicherheit ebenso wichtig wie die Tokenisierung selbst.
- Authentifizierung – Sie bestätigt, dass der Karteninhaber tatsächlich die angegebene Person ist. Zu den Verfahren gehören 3-D Secure (3DS2), starke Kundenauthentifizierung (SCA), Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), biometrische Verfahren und Passkeys.
- Betrugsprävention und Risikobewertung – Regelwerke kennzeichnen verdächtige Transaktionen, bevor diese genehmigt werden. Moderne Anbieter bewerten Transaktionen in Echtzeit anhand von Signalen wie Gerät, Standort und Transaktionshistorie.
- Compliance-Rahmenwerke – Diese Regeln und Standards regeln die Payment-Sicherheit branchenübergreifend. Dazu gehören PCI DSS, PSD2, DSGVO und spezifische regionale Vorschriften.
- Betriebliche Kontrollen – Dazu zählen Maßnahmen im Hintergrund, die für Sicherheit sorgen, beispielsweise Zugriffskontrollen, Schlüsselverwaltung, Reaktion auf Sicherheitsvorfälle und Mitarbeiterschulungen.
Sicherheit bei Vor-Ort-Payments
Die Sicherheit bei Vor-Ort-Payments betrifft Card-present-Transaktionen und verhindert, dass Zahlungsdaten während der Transaktion unbefugt ausgelesen werden. Dafür werden unter anderem folgende Protokolle eingesetzt:
- EMV-Chip und kontaktlose Payments – Chip- und kontaktlose Payments erzeugen für jede Transaktion ein eindeutiges Kryptogramm. Anders als herkömmliche Magnetstreifenkarten lassen sie sich dadurch nahezu nicht klonen.
- P2PE und Verschlüsselung auf Geräteebene – Kartendaten werden verschlüsselt, sobald sie in das Terminal gelangen, und bleiben vollständig verschlüsselt, bis sie den Zahlungsabwickler erreichen. Händler, die P2PE einsetzen, reduzieren ihren Compliance-Umfang.
- Terminal-Management – Halten Sie die Firmware aktuell, überwachen Sie die Geräte auf Manipulationen und nehmen Sie veraltete Hardware sicher außer Betrieb. Vernachlässigen Sie Ihre Terminals nicht.
- Einheitliches Omnichannel-Erlebnis – Sicherheit muss in allen Kanälen höchste Priorität haben. Für Käufe im Geschäft und online sollten dieselben Standards für Tokenisierung, Betrugsprüfung und Authentifizierung gelten.
Sicherheit bei Online-Payments
Die Sicherheit bei Online-Payments betrifft Card-not-present-Transaktionen (CNP). Diese Transaktionen bergen ein höheres Grundrisiko. Die weltweiten Schäden durch CNP-Betrug werden in diesem Jahr voraussichtlich 24 Milliarden Euro erreichen, 40 % mehr als 2023. Mit der wachsenden Bedeutung des E-Commerce dürfte diese Zahl weiter steigen. Mit geeigneten Sicherheitsprotokollen für Online-Payments lassen sich die Schäden jedoch reduzieren. Dazu gehören:
- 3-D Secure und SCA – 3DS2, die aktuelle Version von 3-D Secure, fügt Online-Kartentransaktionen einen Authentifizierungsschritt hinzu. Das reduziert Betrug und verlagert die Haftung für Chargebacks vom Händler auf den Issuer.
- Wallets, Passkeys und Biometrie – Digitale Wallets wie Apple Pay und Google Pay sowie Passkeys ergänzen tokenisierte Zahlungsdaten um biometrische Authentifizierung. Neben einem reibungslosen Checkout bietet diese Payment-Methode durch mehrere Schutzebenen ein besonders hohes Sicherheitsniveau.
- Netzwerk-Tokens – Direkt von Kartensystemen ausgegebene Tokens ersetzen die PAN des Kunden auf Netzwerkebene. Dadurch sinkt das Betrugsrisiko bei Online-Transaktionen, die Autorisierungsraten verbessern sich und die Daten werden bei einer Neuausstellung der Karte automatisch aktualisiert.
Die sicherste Lösung für Online-Payments kombiniert auf Netzwerkebene tokenisierte Zahlungsdaten, SCA-Authentifizierung über 3DS2 oder delegierte Authentifizierung sowie die Betrugsprüfung des Händlers. Digitale Wallets und andere durch Passkeys geschützte Payment-Abläufe gelten für Online-Kunden als besonders sicher, weil die Netzwerk-Tokens durch biometrische Authentifizierung ergänzt werden.
Die Rolle von PCI DSS bei der Payment-Sicherheit
Payment-Sicherheit wird zu einem großen Teil durch Vorgaben des Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) geregelt. Der Standard soll Karteninhaberdaten branchenübergreifend einheitlich schützen und die Payment-Sicherheit standardisieren.
PCI DSS entwickelt sich entsprechend der sich wandelnden Payment-Landschaft weiter. Die aktuelle Version PCI DSS 4.0.1 verlangt Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für den Zugriff auf die Karteninhaberdaten-Umgebung (CDE), strengere Passwortregeln, kontinuierliche Compliance und Kontrollen für Skripte auf Payment-Seiten zum Schutz vor Magecart-Angriffen.
Es gibt vier Compliance-Stufen, die vom Transaktionsvolumen abhängen. Die Einhaltung ist für alle Händler, die Payments verarbeiten, verpflichtend. Der Compliance-Umfang kann jedoch variieren, insbesondere wenn ein Unternehmen ihn durch zusätzliche Sicherheitsebenen wie Tokenisierung, P2PE und iframe-basierte Checkout-Abläufe reduziert.
Best Practices für sichere Payments
Händler können verschiedene Best-Practices umsetzen, um sich und ihre Kunden vor Sicherheitsverletzungen zu schützen. Unabhängig davon, ob Sie Vor-Ort-, Online- oder Omnichannel-Payments verarbeiten, sollten Sie Folgendes beachten:
- Aktivieren Sie 3DS2 für alle Online-Kartenzahlungsabläufe. Dadurch reduzieren Sie Betrug und verlagern die Haftung vom Händler weg.
- Nutzen Sie P2PE an allen Vor-Ort-Terminals. Wenn Sie Kartendaten bei der Erfassung verschlüsseln, gelangen sie gar nicht erst in Ihre Händlerumgebung. Das reduziert Ihren Compliance-Umfang erheblich und schützt Zahlungsdaten.
- Ergänzen Sie die Authentifizierung um biometrische Verfahren. Moderne Authentifizierungsmethoden verbessern das Benutzererlebnis und erhöhen die Transaktionssicherheit.
- Überwachen Sie die Betrugsquote je Acquirer. Bei Acquirern mit niedrigen Betrugswerten lassen sich dadurch zusätzliche Sicherheitsschritte vermeiden. Das beschleunigt Transaktionen für Kunden und reduziert das Haftungsrisiko des Händlers.
- Sorgen Sie für kontinuierliche PCI-DSS-Compliance. Konzentrieren Sie sich nicht nur einmal jährlich im Rahmen eines Audits auf Compliance, sondern integrieren Sie sie in den täglichen Betrieb. Wenn der Compliance-Aufwand eine Herausforderung darstellt, kann Planet Sie unterstützen.
- Dokumentieren Sie einen Reaktionsplan für Sicherheitsvorfälle. Warten Sie nicht auf eine Sicherheitsverletzung, bevor Sie über das richtige Vorgehen entscheiden. Ein im Voraus dokumentierter Plan, mit dem Ihre Mitarbeitenden vertraut sind, kann die Auswirkungen eines Sicherheitsvorfalls begrenzen.
- Prüfen Sie Zahlungsdaten monatlich. Analysieren Sie regelmäßig Autorisierungsraten, Ablehnungsgründe, Betrugsquoten und Chargebacks. Sicherheitslücken sollten in den Daten erkannt werden, bevor sie sich auf den Umsatz auswirken.
Auswahl eines sicheren Payment-Anbieters
Mit dem richtigen Payment-Anbieter können Sie Ihre Transaktionen als Händler umfassend schützen. Prüfen Sie Ihre Optionen sorgfältig und wählen Sie eine Lösung, die Ihr Geschäftsvolumen bewältigt und die Payments auch bei Wachstum absichert.
Ein Payment-Service-Provider sollte mindestens Folgendes bieten:
- PCI-DSS-Level-1-Bescheinigung – Dies ist die höchste PCI-Compliance-Stufe. Wenn Sie einen PSP mit einer niedrigeren Stufe wählen, übernehmen Sie ein Risiko, das Ihr Anbieter tragen sollte.
- 3DS2-Serverzertifizierung – Sie ist für die SCA-Compliance und eine wirksame 3DS-Implementierung erforderlich.
- Unterstützung für Netzwerk-Tokenisierung – Neben Standard-Tokenisierung und Token-Vaulting empfiehlt sich ein PSP mit Netzwerk-Tokenisierung, der direkt mit Visa, Mastercard und anderen Kartensystemen zur Token-Bereitstellung und Lebenszyklusverwaltung integriert ist.
- Multi-Acquirer-Routing – Damit können Sie Transaktionen an den Acquirer weiterleiten, der sie mit der höchsten Wahrscheinlichkeit genehmigt, und so die Autorisierungsraten verbessern.
- Integrationen zur Betrugsprävention – Ein PSP kann Betrugsschutz in sein Produkt integrieren oder eine Drittanbieterlösung nutzen. In beiden Fällen ist dies ein entscheidendes Merkmal bei der Auswahl eines sicheren Payment-Anbieters.
- PSD3-Bereitschaft – PSD3 steht bevor. Der gewählte Anbieter sollte auf die Umsetzung vorbereitet sein, statt erst bei Inkrafttreten unter Zeitdruck zu reagieren.
Berücksichtigen Sie außerdem einen Anbieter, der sowohl für Sie als Händler als auch für Ihre Kunden ein reibungsloses Erlebnis priorisiert und durchgängig abgesicherte End-to-End-Payments bereitstellt.
Planet bietet eine integrierte und skalierbare Plattform mit einem vollständig sicheren und konformen Payment-Erlebnis für Hotellerie, Handel und Gastronomie sowie einer Multi-Acquirer-Architektur.
Die Zukunft der Payment-Sicherheit
Bei der Payment-Sicherheit stehen sowohl regulatorisch als auch technologisch zahlreiche Veränderungen bevor.
Mit der Zunahme von Online- und CNP-Transaktionen wächst auch die Betrugsgefahr. Gleichzeitig entwickeln sich Sicherheitsverletzungen weiter und werden insbesondere durch KI immer ausgefeilter. Auch die Payment-Sicherheit entwickelt sich weiter und wird kontinuierlich für einen robusten Schutz sämtlicher Transaktionen optimiert.
Zu den aktuellen und bevorstehenden Entwicklungen gehören:
- PSD3 und die Regulierung von Zahlungsdiensten – In der EU soll PSD2 in PSD3 übergehen, um die Vorschriften zu SCA, Open Banking und Kundenschutz zu verschärfen. In naher Zukunft gelten strengere Anforderungen an Authentifizierung, Betrugsmeldung und Empfängerüberprüfung. Bis 2027 werden diese über die Länder der Eurozone hinausreichen.
- KI-gestützter Betrug und KI-gestützte Abwehr – KI wird zunehmend für Betrugskampagnen und Kontoübernahmen eingesetzt. Mit ihrer Weiterentwicklung ist mit mehr Betrug durch synthetische Identitäten und automatisierten Kartentests durch Bots zu rechnen. KI stärkt jedoch auch die Payment-Sicherheit: Moderne Betrugserkennungssysteme erkennen Muster, die für Menschen nicht sichtbar sind.
- Agentic Commerce – Digitale Agenten beginnen, Käufe im Auftrag von Menschen zu tätigen. Das wirft Fragen zu Authentifizierung und Einwilligung auf. Die Payment-Branche klärt noch, wie SCA anzuwenden ist, wenn eine Transaktion nicht nur CNP ist, sondern auch ohne direkte menschliche Beteiligung erfolgt.
- Passkeys, FIDO und der Wandel der Authentifizierung – Passkeys ersetzen auf großen Plattformen bereits Passwörter, und dieser Wandel erreicht auch Payments. Die auf Fast Identity Online (FIDO) basierende Authentifizierung ist schneller, schwerer zu kompromittieren und dürfte in den kommenden Jahren zum Standard für Online-Payments werden.
Unabhängig davon, wie sich die Payment-Sicherheit in den nächsten Jahren entwickelt: Planet arbeitet bereits heute an den passenden Lösungen. Erfahren Sie mehr über unsere Sicherheitsfunktionen und darüber, wie wir Ihr Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten können.
Häufig gestellte Fragen zur Payment-Sicherheit
Warum ist Payment-Sicherheit wichtig?
Payment-Sicherheit schützt Unternehmen und Kunden vor Betrug, Datenschutzverletzungen und finanziellen Verlusten und unterstützt gleichzeitig die Einhaltung von Vorschriften wie PCI DSS und PSD2. Ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen kann eine Datenschutzverletzung zum Diebstahl von Kartendaten, zu Chargebacks, regulatorischen Bußgeldern und einem erheblichen Verlust des Kundenvertrauens führen.
Welche Payment-Methoden bieten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen?
Zu den Payment-Methoden mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen gehören digitale Wallets wie Apple Pay und Google Pay, EMV-Chipkarten sowie 3-D-Secure-fähige Kartenzahlungen. Sie nutzen Tokenisierung, Biometrie oder einen zusätzlichen Authentifizierungsschritt. Dadurch werden Kartendaten durch Tokens ersetzt oder der Käufer muss seine Identität bestätigen, sodass gestohlene Daten deutlich schwieriger missbraucht werden können.
Welche Vorteile bietet KI für die Payment-Sicherheit?
Zu den Vorteilen von KI für die Payment-Sicherheit gehören die Echtzeit- Betrugserkennung, eine schnellere Risikobewertung und die Fähigkeit, Muster in Millionen von Transaktionen zu erkennen, die ein menschliches Team übersehen würde. KI-Modelle passen sich an veränderte Betrugsmethoden an und erkennen neue Angriffsarten daher im Laufe der Zeit immer besser.
Wie verbessert Tokenisierung die Payment-Sicherheit?
Tokenisierung verbessert die Payment-Sicherheit, indem sensible Kartendaten durch ein zufällig erzeugtes Token ersetzt werden, das bei einem Abfangen wertlos ist. Selbst wenn ein Betrüger ein Token erlangt, kann er daraus keine nutzbare Kartennummer rekonstruieren. Gespeicherte Zahlungsdaten werden dadurch für Angreifer deutlich unattraktiver.
Welche aktuellen Trends gibt es bei der Payment-Sicherheit?
Zu den aktuellen Trends gehören KI-gestützte Betrugserkennung, der Wechsel von Passwörtern zu Passkeys und FIDO-Authentifizierung, strengere Vorschriften im Rahmen von PSD3 sowie neue Fragestellungen rund um Agentic Commerce. Tokenisierung und biometrische Authentifizierung werden auch bei Online-Checkouts zunehmend zum Standard.
Welche Schwachstellen treten bei der Payment-Sicherheit häufig auf?
Zu den häufigsten Schwachstellen gehören unzureichende Authentifizierung, unverschlüsselte Kartendaten, Phishing, veraltete Software und mangelhaft geschützte APIs. CNP-Transaktionen sind besonders gefährdet, da weder eine physische Karte noch eine persönliche Prüfung zur Verifizierung des Käufers vorliegt.